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MEIN WEG ZUM MINIMALISMUS

Es begann irgendwann zwischen den Jahren 2017 und 2018. Im Januar ’18 hatte es mich schon gepackt. Das Fieber, die Begeisterung. Der Wunsch neu zu denken und seinen eigenen Hausrat zu reflektieren. Nein, nicht nur Gegenstände, auch das eigene Verhalten.
Ich weiß gar nicht mehr, was eher geschah: Entweder erzählte mir meine Schwester ganz beiläufig von der Konmari-Method* oder ich las zufällig davon auf einem Blog. Doch ich erinnere mich, dass ich mir das Hörbuch zu „Magic Cleaning“* direkt zum Jahresbeginn anhörte, während ich bereits meinen Kleiderschrank aussortierte und es noch im Januar bereits weiterempfahl.
Seitdem tauschen wir uns als Schwestern regelmäßig…

MINIMALISMUS – eine Annäherung

Als ich Anfang 2020 die Bewerbung für meine jetzige Arbeitsstelle verfasste, gab ich in meinem CV die Rubrik Leidenschaften (anstatt Hobbys) an. Hier zählte ich neben dem Garten auch Minimalismus auf. Der Begriff ist überall. Im Fernsehen, auf YouTube, in Netflix, in Buchhandlungen – überall sieht man die Buchstaben M I N I M A L I S M U S. Und fast erscheint er als Modeerscheinung, die bald wieder geht. Ich hoffe jedoch, dass der Gedanke, der hinter dem Begriff steht, noch lange in unserer Gesellschaft bleibt und er es sich als gute Gewohnheit gemütlich macht.
Im weitergehenden Bewerbungsgespräch wurde mir klar, dass der Begriff zwar gefühlt überall zu sehen ist, im praktizierenden Alltag der Gesellschaft jedoch so gut wie nicht vorkommt…